360. Neuruppiner Martinimarkt

martini14-1150733

Hier Programmheft anschauen!

Die größte Kirmes zwischen Ostsee und Berlin!

Und los geht die wilde Fahrt. Der 360. Martinimarkt bietet genug Abwechslung für Adrenalin-Hungrige und Leckermäuler.

30.10.-08.11.2015

„Die größte Kirmes zwischen Ostsee und Berlin“ vom 30. Oktober bis 8. November, geht das Großevent zum Jahresende in sein Jubiläumsjahr. Der 360. Martinimarkt findet mit seinem einmaligen Flair mitten im Herzen der Fontanestadt Neuruppin statt. Über 100 Schausteller mit attraktiven Hoch-, Rund- und Belustigungsgeschäften, Gastronomen und Händler sorgen auch in diesem Jahr, an 10 Tagen für Unterhaltung und Vergnügen der Extraklasse.

Einen hervorragenden Blick über das Gelände hat man vom 60 Meter hohen Riesenkettenflieger „Around the World „oder einem der beiden Riesenräder.

Weitere magenkitzelnde Attraktionen, sind die Familienachterbahn „Speedy Gonzales“, die riesige Schaukel „X Faktor“, das schaurige Geisterhaus „Tanz der Vampire“ oder der“ Booster“ der Gebrüder Korten mit seinen sich seitlich überschlagenden Gondeln. Genauso sind aber auch der „Tornardo“, das liebevoll nostalgisch gestaltete Kinderkarussell, Highlights des diesjährigen Martinimarktes.

Wer es auf dem Traditionsfest lieber ruhiger angehen möchte, kommt auf seine Kosten. Greifautomaten, Ballwerfen, Schieß-und Losbuden sorgen für viel Unterhaltung.

Natürlich kommt auch das leibliche Wohl der Besucher nicht zu kurz. Der Vielfalt sind hier keine Grenzen gesetzt. Ob ungarische Langos, polnische Krakauer, französische Crepes, böhmische Knödel, Nürnberger Würstchen, bayrischer Leberkäs, Berliner Currywurst oder italienisches Eis ein kulinarischer Spaziergang lohnt sich in jedem Fall.

Der Martinimarkt bietet einfach alles, was einen zeitgenössischen Rummel zu einem großen Volksfest macht. Welt- und Europaneuheiten, attraktive Themen- und Aktionstage sowie „ Das Zelt“, mit täglich wechselndem Programm, runden das bunte Treiben in der Neuruppiner Innenstadt ab. Traditionelle Höhepunkte sind 6. November das spektakuläre Höhenfeuerwerk und am 7. November der Pferdemarkt, mit rund 60 Händlern, sowie der große Martinibasar. Der bunte Mix ist es eben, der den Martinimarkt ausmacht. Neugierig geworden? Dann schauen Sie beim 360. Martinimarkt vorbei!

Korsofahrt 2015 in Altruppin – Ufergrundstücke

Hier seht Ihr den Zusammenschnitt der geschmückten Ufergrundstücke rund um die Korsofahrt 2015. Sieger wurde das Grundstück unter dem Motto „Gale Rhin“. Aber seht doch selbst wie heiß es teilweise her ging…..und damit ist nicht nur das Wetter gemeint 🙂
In den nächsten Tagen folgen dann weitere spannende Filmchen…

Neuruppin ist und bleibt bunt!

Der 06.06.2015 war ein voller Erfolg für alle Beteiligten, die sich gegen den Naziaufmarsch gestellt haben und mit zahlreichen friedlichen Aktionen den so genannten „Tag der deutschen Zukunft“ in Neuruppin verhindert haben…..in dem folgenden Film haben wir versucht den Tag in Auszügen für euch zu dokumentieren.

Gentzrode im März 2015

http://youtu.be/HJrPxbI_V6g

Gentzrode

1840 wurde das Wustrauer Luch erstanden und Gentzrode gegründet. 1855 erwarb der Tuchmacher, Kaufmann und Torfstichbesitzer Johann Christian Gentz die „Kahlen Berge“ nördlich der Kernstadt von Neuruppin. Dort baute er zusammen mit seinem Sohn Ludwig Alexander Gentz einen landwirtschaftlichen Musterbetrieb auf.

Der Kornspeicher in Gentzrode wurde 1861 nach Entwürfen von Carl von Diebitsch erbaut.

Nach dem Umzug der Familie auf das Gut plante Alexander Gentz eine komplette Umgestaltung: einen Park mit Schloss und ein Mausoleum.

Das Herrenhaus in Gentzrode wurde 1876/77 nach Entwürfen von Martin Gropius und Heino Schmieden im Stil des orientalisierenden Historismus erbaut. Der Park wurde von Gustav Meyer gestaltet.

Dass die Baukosten die von Gentz veranschlagten erheblich überstiegen, trug zum Ruin der Firma Johann Christian Gentz bei. Sie ging 1880 in Konkurs.

Gentzrode wurde 1881 für rund 1/5 der Bausumme an die Herren Albert Ebell und Oberamtmann Troll verkauft, die aber wohl nie die Absicht hatten, das Gut längerfristig zu nutzen. Sie verkauften das Inventar und nach nur zehn Monaten im Juli 1882 auch das Gut selber.

Neuer Eigentümer wurde A. Wernicke, Maschinenfabrikant – insbesondere für Zuckerfabriken – aus Halle, der dort vermutlich Zuckerrüben anbauen wollte. Die schlechte Bodenqualität ließ ihn diesen Plan aber schnell aufgeben. Nach nur fünf Jahren tauschte er es gegen das in Posen gelegene Gut Konooko ein.

Dadurch wurde Paul Hoepffner neuer Eigentümer, der es wiederum nach nur gut einem Jahr im Juni 1888 an den früheren bremischen Konsul in Argentinien, F. W. Nordenholz veräußerte.

1934 kam das Gelände in den Besitz der Wehrmacht und wurde als Schießplatz und Munitionslager genutzt, 1945 übernahm es die Rote Armee. Bis zum Sommer 1991 war hier die 112. Garderaketenbrigade der 2. Panzerarmee (Hauptquartier in Fürstenberg) der GSSD/WGT stationiert. Direkt in Gentzrode lagen die 1. und 2. Abteilung sowie das Hauptquartier (Stab) der Raketenbrigade. Die Rote Armee fügte diverse Gebäude hinzu: Zwischen den Häusern entstanden ein Kino, zwei Plattenbauten, zwei Kasernen, ein Heizhaus, eine Kindertagesstätte, eine Sauna und ein Lebensmittelladen für bis zu 5.000 Menschen.

Nach dem Abzug der Roten Armee verfielen die Gebäude zunächst, bevor Hans-Werner Angendohr, Unternehmer aus Werder, die komplette Liegenschaft mit rund 500 Hektar Land kaufte. Den Plan, hier ein Hotel zu errichten, gaben Angendohr und sein Partner Gert Friedrich von Preußen aufgrund der Hoteldichte um Neuruppin wieder auf.

Es bestanden Planungen, das Gutshaus für Ausstellungen und Veranstaltungen zu nutzen und auf dem Gelände eine Ferienanlage zu errichten.[2] Allerdings ist seit dem Erwerb im Jahr 2000 durch die Eigentümer keinerlei bauliche Erhaltungsmaßnahme vorgenommen worden, so dass die Gebäude sich in einem ruinösen Zustand befinden.

2010 haben die türkischen Investoren Volkan Başeğmez und Bilgiç Ertürk Gut Gentzrode erworben. Mit der Planung und Sanierung betraut ist der Stuttgarter Architekt Sandro Graf von Einsiedel.

Quelle: Wikipedia

Wiedereröffnung des Museums Neuruppin am 25. Januar 2015

Am 25. Januar 2015 wurde das Museum Neuruppin in einem feierlichen Festakt wiedereröffnet. Unter den zahlreichen Gästen waren Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft aber auch jede Menge interessierter Bürger.
Hansjörg Albrecht, Leiter des Museums, bezeichnete das wiedereröffnete Haus in seiner Ansprache sinnbildlich als „Bürgermuseum“.

http://youtu.be/v-k6uT6qMPM